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Innovative Gesundheitsplattform > HEALTH.DigitalCity.Wien

In Wien ging die neue HEALTH.Digital.City.Wien-Plattform live. Die Plattform soll vor allem auch eine Brücke zu den Bürger*innen schlagen, die aufgefordert sind, aktiv ihre Inputs zum Thema „Digitalisierung und Gesundheit“ zu geben. hih-Chairman Prof. Jörg Debatin war eingeladen die Eröffnungskeynote zu halten.

von hih

Die im Rahmen der DigitalCity.Wien Initiative – in Kooperation mit Professor Siegfried Meryn – initiierte, neue Plattform HEALTH.DigitalCity.Wien soll die brennendsten Themen rund um künftige Technologien und Digitalisierung im Gesundheitsbereich in Wien vorantreiben. Sie richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit und die Ärzteschaft sowie an den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Bereich mit medizintechnischen genauso wie pharmazeutischen Unternehmen und setzt auf Vernetzung und Kooperation der relevanten Akteure. Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien Initiative ist Urban Innovation Vienna (UIV), ein Unternehmen der Wien Holding.

„Unser Ziel ist, dass die Plattform HEALTH.DigitalCity.Wien VordenkerInnen, EntscheiderInnen, Führungskräfte, ExpertInnen, PolitikerInnen und vor allem auch die Bevölkerung zusammenführt. So sollen künftige digitale Projekte entstehen und Wien zu einer der führenden Digital Cities und Drehscheibe im eHealth-Bereich werden. Wir befinden uns mitten in einer digitalen Epoche. Unser Anliegen ist, die medizinische Digitalisierung und den medizinischen Fortschritt in Wien unter genauer Beachtung des Wohles aller Menschen zu beschleunigen“, so KR Peter Hanke, Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales.

Kick-Off Event am 17. Oktober 2019

Im Rahmen des Kick-Off Events am 17. Oktober 2019 „THINKING DIGITAL HEALTH FORWARD – Die Zukunft hat schon begonnen“, veranstaltet von Urban Innovation Vienna, wurde die neue Plattform vorgestellt. Begrüßungsreden wurden Prof. Dr. Giulio Superti-Furga, Center for Molecular Medicine, Univ.-Prof. Dr. Markus Müller, Rektor Medizinische Universität Wien und KR Peter Hanke, Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales gehalten.
Als Keynotespeaker konnte darüber hinaus Univ.-Prof. Dr. Jörg F. Debatin gewonnen werden. Er ist Berater des deutschen BM für Gesundheit Jens Spahn und hielt einen Vortrag zum Thema „Digitale Zukunft der Medizin“. Über „Digitale Herausforderungen in der Pharmaindustrie” gab Mag.a Sabine Radl, Commercial Head Mature Markets Established Products (Europe, USA, JAPAC), Sanofi, einen Einblick. Die Zusagen hochrangiger VerteterInnen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterstrichen die Bedeutung und Notwendigkeit einer derartigen Initiative.

eHealth-Bereich ist Fokus der neuen Gesundheitsplattform
Als Teil der DigitalCity.Wien Initiative wird die Plattform Schwerpunkte im eHealth Bereich entwickeln und Vernetzung und Kooperation stärken. „Digitalisierung ermöglicht im Bereich Pflege, Prävention, Fitness, Wissenschaft und Forschung u.v.m., das Gesundheitssystem aber auch die Gesundheit eines einzelnen Menschen umfassend zu verbessern. Mobile Lösungen zur Förderung der Gesundheitsprävention, die zum Einsatz kommen oder der Ausbau telemedizinischer Dienste, spezifische Informationsangebote über digitale Kanäle sowie vermehrte digitale Unterstützung für ältere Menschen, sind nur einige praktische Beispiele die wir gemeinsam vorantreiben wollen“, so Dr. Siegfried Meryn, Mit-Initiator der Plattform und Facharzt für Innere Medizin.

Die Plattform soll vor allem auch eine Brücke zu den BürgerInnen schlagen, die aufgefordert sind, aktiv  ihre Inputs zum Thema „Digitalisierung und Gesundheit“ zu geben. Nach einer einfachen Registrierung kann jeder mitmachen.

HEALTH.DigitalCity.Wien
Game change im Gesundheitswesen – Herausforderungen und Chancen. Die digitale Transformation, die Datenrevolution, das digitale Krankenhaus, der digitale Arzt, die Gesundheitsdaten – was erwartet uns? HEALTH.DigitalCity.Wien führt jene Menschen – VordenkerInnen, EntscheiderInnen, Führungskräfte, ExpertInnen, PolitikerInnen und vor allem auch die Bevölkerung – zusammen, die dies ermöglichen können.

 

Quelle: Stadt Wien